Februar 2012

Die sogenannten „Bodensackerl", ein Recyclingprodukt aus dem Bodenkunstkalender, werden ab sofort in sozialer Produktion vom Frauenprojekt Fairwurzelt aus Neidling-Afing hergestellt.


Dr. Erwin Szlezak von der Abteilung Landentwicklung der NÖ Landesregierung holte sich die ersten Geschenksackerl persönlich ab und zeigte sich begeistert von der Arbeit der Teilnehmerinnen des Projekts fairwurzelt.

Für unsere geduldig und genau arbeitenden Frauen ist die Produktion der Bodensackerl eine willkommene Tätigkeit.

Die Bodensackerl sind im Onlineshop unter www.soilart.eu erhältlich.

 

29. November 2011: QuaSi - Qualitätssicherung

Im Rahmen einer festlichen Veranstaltung in St. Pölten wurde im Beisein von Landesrätin Mag. Barbara Schwarz und Mag. Karl Fakler in Vertretung von Bundesminister Hundstorfer und dem Arbeitsmarktservice NÖ das speziell für sozial integrative Unternehmen entwickelte neue Qualitätsmanagementsystem "QuaSi" präsentiert.

QuaSi wurde federführend von 4 sozial integrativen Unternehmen - fairwurzelt, GESA, TRANSJOB und Verein Wohnen - entwickelt und ausgearbeitet. Mit dem System soll erreicht werden, dass in Beschäftigungsprojekten Qualitätsstandards eingeführt und nachhaltig umgesetzt werden können.

Gleichzeitig erhielten die AbsolventInnen der QUASI-Ausbildung das Zertifikat zum/zur ProzessmanagerIn von Quality Austria, das sind bei fairwurzelt:
Erna Sieberer und Barbara Seyrl

v. l. n. r.: Konrad Scheiber (Quality Austria), LR Mag. Barbara Schwarz, Barbara Seyrl und Erna Sieberer (fairwurzelt), Mag. Karl Fakler (GF AMS NÖ)



4. August 2011
fair
wurzelt feierte den 15. Geburtstag!

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Juli 2011

fair
wurzelt wurde zum beliebtesten Verein Neidlings gewählt

Wir haben uns über die Auszeichnung sehr gefreut und bedanken uns für das Engagement der NeidlingerInnen!




4. April 2011: Besuch aus Nicaragua

Aus dem Land der Seen und Vulkane kamen Xiomara Manzanares, Leiterin der Stiftung für Autonomie und Entwicklung der Atlantikregion und Dr. Ivan Jarquin, Dozent an der Universität Uraccan, die 1993 als erste Hochschule in der gesamten Atlantikregion gegründet wurde, zu uns. Sie setzen sich für Recht auf Bildung, gegen Kinderarbeit und für die Rechte der Frauen ein.

Recht auf Bildung
Maximal fünf Jahre geht ein nicaraguanisches Kind durchschnittlich in die Schule. Durch den Kinderreichtum (etwa 6 Kinder pro Haushalt) kann eine Familie überleben, da diese ab einem Lebansalter von fünf bis sechs Jahren in der Landwirtschaft mitarbeiten müssen. Die Stiftung von Xiomara Manzanares gibt den Familien Kredite um das Überleben zu sichern, damit sie die Kinder zur Schule gehen lassen.
Die Bilder der Schulen, einfache Holzhütten mit Lehmboden, und die Zahl von 40% Analphabeten haben Erschütterung hervorgerufen.
Ivan Jarquin erzählte, dass die Kinder in der Schule sich verpflichten, einem Erwachsenen Lesen und Schreiben beizubringen.

Der internationale Austausch
Ein Ziel von dieser Besuche ist die Möglichkeit des Austausches mit anderen Kulturen und Ländern. Fragen wie „Wie geht es einer alleinerziehenden Frau dort?“, „Gibt es eine Krankenversicherung?“ „Was ist der Durchschnittsverdienst?“ usw. und das gemeinsame Kochen der Landesspeise „ Gallo Pinto“ (=bunter Hahn) bestehend aus Reis und roten Bohnen machte Nicaragua etwas „begreifbarer“ und brachte das Land näher.
Weiters stellte die Leiterin des Frauenzentrums in St. Pölten, Ada Pochmann, das Angebot ihrer Einrichtung vor, welches großes Interesse der Gäste erzeugte.

 

28. März 2011
Betriebliche Gesundheitsförderung bedeutet für uns Motivation, Gesundheit und Wohlbefinden unserer Mitarbeiterinnen zu fördern und zu unterstützen.

Sie ist im Projekt als wesentlicher Bestandteil unserer Unternehmenskultur verankert, mit dem Ziel Gesundheitsbewusstsein auf allen Ebenen zu schaffen.

Als sichtbares Zeichen für unser Engagement erhielten wir im Jahr 2010 das Gütesiegel der BGF vom Fond Gesundes Österreich.

Besonders stolz sind wir auch über den 2 Platz österreichweit, den wir 2011 im Zuge der Ausschreibung Work In tune with life - Model of best Practice – gewonnen haben.

 

15. Oktober 2010: Besuch aus Äthiopien

Ribka Teklu, Regionalmanagerin und Shimelis Girma Kitancho, Vertreter des Kembatta Women’s Self Help Center
Jaba Merdessa, Manager von Fair Trade Kooperativen
Genetu Tedla, Bürgermeister der Stadt Gondar

Im Rahmen des Begegnungsprogrammes Äthiopien – Niederösterreich, das letztes Jahr vom Verein Südwind und Land NÖ ins Leben gerufen wurde, soll es zu einem Wissensaustausch über Land und Leute, Lebenssituation, Entwicklungspolitik, Regionalentwicklung, laufende Programme, Projekte usw. kommen.

Im Vorfeld wurde der Besuch bei fairwurzelt durch einen interessanten Workshop über Äthiopien vorbereitet, um Rahmeninformationen zu sammeln.
Die Besucher berichteten über ihre Aktivitäten zur Verbesserung der Lebensbedingungen der Frau und vom Engagement gegen die Beschneidung und der Gewalt gegen Frauen.

In lockerer Atmosphäre enstand eine interessante Diskussion über Schulpflicht, Verdienst, Arbeitslosigkeit, Sozialsystem und Krankenversicherung.

 

15 Jahre fairwurzelt

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